Unter dem Namen «FortiBleed» wurde eine laufende Angriffskampagne bekannt, bei der weltweit Fortinet-Firewalls und VPN-Gateways kompromittiert wurden. SOCRadar-Forscher fanden eine Datenbank mit verifizierten, funktionierenden Zugangsdaten zu zehntausenden Geräten.
Betroffen sind über tausende Geräte in 194 Ländern. Es handelt sich nicht um eine Fortinet-Zero-Day-Lücke, sondern um Credential-Angriffe: Die Täter testen früher geleakte Passwörter und greifen über kompromittierte Geräte weitere Zugangsdaten ab. Auffällig ist der hohe Anteil unveränderter Standard- und Werkskonten.Unter folgendem Link kann man prüfen, ob man betroffen ist: FortiBleed Check — Find Leaked FortiBleed VPN Credentials | SOCRadar
Generelle Empfehlung für Firewall Konfigurationen:
Der wirksamste Schutz ist durchgängige Zwei-Faktor-Authentifizierung auf allen VPN- und Admin-Zugängen. Zusätzlich: Zugangsdaten rotieren, Standardkonten umbenennen, Management-Schnittstellen vom Internet trennen und Firmware aktuell halten.
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