iPhones durch Zero-Day-Lücken in Apple Mail angreifbar

Erstellt von Daniel Kaufmann am 24.04.2020 10:31:38
Daniel Kaufmann
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Sicherheitsforscher warnen: iOS-Nutzer sollten die Mail-App vorübergehend nicht benutzen. Schwachstellen erlauben unbemerktes Code-Einschleusen.

Entfernte Angreifer können sich offenbar über manipulierte E-Mail Schadcode auf iPhones und iPads einschleusen – bis hin zu Geräten mit der aktuellen Version iOS 13.4.1. Diese Schwachstellen in Apples vorinstallierter Mail-App werden bereits seit längerer Zeit für gezielte Angriffe eingesetzt, warnte die Sicherheitsfirma ZecOps am 22.04.2020. Unter iOS 13 lassen sich Angriffe auf diesem Weg ohne Nutzerinteraktion unbemerkt im Hintergrund ausführen, schreiben die Sicherheitsforscher.

Unter iOS 12 klappe das nur, wenn der Angreifer auch Kontrolle über den Mail-Server hat, sonst müsse das Opfer erst dazu gebracht werden, die manipulierte E-Mail zu öffnen.

Am 24.04.2020 betonte der ZecOps- Verantwortliche, dass die Schwachstelle nur Apple Mail für iOS betreffen, nicht aber die Mac-Version. Um das Problem zu umgehen, reiche es die Synchronisation von E-Mail-Accounts abzuschalten – und die Mail-App nicht mehr oder eine Alternative zu verwenden (z.B. die Outlook App). Den E-Mail-Abruf kann man in den Einstellungen unter "Passwörter & Accounts" steuern, den Datenabruf sollte man hier auf manuell stellen. Push muss man dabei zudem deaktivieren, bis der Apple-Patch vorliegt.

Quelle: Heise.de

23.04.2020: BSI warnt vor Einsatz von iOS-App "Mail" -> Weitere Informationen BSI

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